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VITA & REPERTOIRE


VITA

Die junge deutsche Sopranistin Annika Gerhards absolvierte ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main, zunächst bei Prof. Heidrun Kordes, später bei Prof. Katharina Kutsch.

Sie ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe wie des Bruno Frey-Musikpreises und des Bundeswettbewerbs Gesang. Weiterhin wurde sie mehrfach mit dem Händel-Preis der Stadt Karlsruhe ausgezeichnet.

Von 2013 bis 2016 war sie Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo sie u.a. Giannetta/ L‘elisir d’amore, Waldvogel/Siegfried, Junger Hirt/Tannhäuser, Barbarina/ Le Nozze di Figaro, Sand-/Taumännchen und Gretel in der Neuproduktion „Hänsel und Gretel“ unter Christian Thielemann sang. Weiters war sie in der Titelpartie in Lortzings „Undine“ in der Kinder-Version der Wiener Staatsoper sowie als Pünktchen in Ivan Eröds „Pünktchen und Anton“ zu hören. Große Erfolge feierte sie auch bei ihren Rollendebüts als Marzelline/ Fidelio unter Adam Fischer und als Adele/ Fledermaus unter Stefan Soltesz.

Neben ihren Staatsopernverpflichtungen gastierte sie als Zaide, Valencienne/ Die lustige Witwe, Frasquita/ Carmen u.a. am Staatstheater Darmstadt, bei den Händel-Festspielen Karlsruhe und beim Rheingau Musik Festival. Im Sommer 2015 sang sie Annina/ Eine Nacht in Venedig bei den Seefestspielen Mörbisch.

Neben der Oper widmet sich Annika Gerhards mit großer Begeisterung dem Lied- und Konzertgesang und konnte sich in diesem Bereich trotz ihrer jungen Jahre bereits ein breitgefächertes Repertoire erarbeiten, einen Schwerpunkt bilden die Passionen und Kantaten Bachs. 2015 erschien ihre Debut-CD mit Liedern von Schumann, Strauss und Rihm beim Label Coviello Classics. Im April 2016 debütierte sie mit einem Liederabend im Musikverein Wien. 2013 wurde sie bei dem von Thomas Quasthoff gegründeten Wettbewerb „Das Lied“ mit dem Förderpreis als größtes Nachwuchstalent ausgezeichnet.

Im Herbst 2016 debütierte an der Komischen Oper Berlin als 1. Elfe/ Rusalka und als Berta/ Il Barbiere di Siviglia, anschließend sang sie eine Konzertserie mit dem Tonkünstler Orchester Niederösterreich und Alfred Eschwe ( u.a. im Musikverein Wien). Im Frühjahr 2017 gab sie mit großem Erfolg ihr Rollendebüt als „Frau“ in der Neuproduktion von Schnittkes „Leben mit einem Idioten“ am Theater Gießen.

Die Spielzeit 2017/18 beinhaltet Adele in der Neuproduktion „Die Fledermaus“ an der Oper Köln sowie in einer konzertanten Aufführung mit der NDR Radiophilharmonie in Hannover (mit CD-Produktion). Weiterhin folgen ihre Rollendebüts als Susanna/ Nozze di Figaro und Cunegonde/ Candide an der Staatsoperette Dresden, wo sie auch Gretel/ Hänsel und Gretel, Marie/ Frau Luna und Stasi/ Die Csardasfürstin singen wird.

 

 

REPERTOIRE
Komplette Partien

Komponist Oper/Operette/Musical Partie
G. Bizet Carmen Frasquita
J. Bock Anatevka Hodel
G. Donizetti L’elisir d’amore Giannetta
A. Dvorak Rusalka 1. Nymphe
G.F. Händel Rinaldo Almirena
E. Humperdinck Hänsel und Gretel Gretel, Sandmann, Taumann
F. Léhar Die lustige Witwe Valencienne
J. Massenet Manon Poussette
C. Monteverdi L’ Orfeo Musica
W. A. Mozart Le nozze di Figaro Barbarina
Der Schauspieldirektor Mlle Silberklang
Die Zauberflöte Papagena
Zaide Zaide
W. Rihm Jakob Lenz 1. Stimme
G. Rossini La Cenerentola Clorinda
J. Strauß (Sohn) Die Fledermaus Adele
Eine Nacht in Venedig Annina
R. Strauss Ariadne auf Naxos Najade
Rosenkavalier Sophie
R. Wagner Parsifal 1. Blumenmädchen 2. Gruppe
Siegfried Waldvogel
Tannhäuser Ein junger Hirt

 

Repertoireliste Konzert, Oratorium

Johann Sebastian Bach:
Johannespassion
Matthäuspassion
Weihnachtsoratorium
Himmelfahrtsoratorium
h-moll-Messe
Magnificat
sämtliche lutherische Messen
diverse Kantaten

Johannes Brahms:
Ein deutsches Requiem

Dietrich Buxtehude:
Membra Jesu nostri

Antonin Dvorak:
Messe D-Dur

Gabriel Fauré:
Requiem

Georg Friedrich Händel:
Messiah

Joseph Haydn:
Die Schöpfung

Die Jahreszeiten

Felix Mendelssohn-Bartholdy:
Elias

Gustav Mahler:
8. Symphonie (Mater gloriosa)

Wolfgang Amadeus Mozart:
Messe c-moll
Requiem

Spatzenmesse

Carl Orff:
Carmina burana

Gioachino Rossini:
Petite messe solennelle

Franz Schubert:
Messen G-Dur, As-Dur

Heinrich Schütz:
Musikalische Exequien
Diverse kleine geistliche Konzerte

Antonio Vivaldi:
Gloria

 

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